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Neismark 2005-03-03 22:14:57 +00:00
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@ -17,6 +17,51 @@ Trotz dieser erdrückenden Umstände existieren nach wie vor Kräfte in Europa,
'''//Idee-Vorspann'''
[Neismark]:
Ich stelle jetzt einfach mal meine Fassung gegenüber. Die ist nicht unbedingt besser, aber etwas kürzer. Es fehlt außerdem noch ein zündender Schluss
'''Marks Fassung'''<br>
'''Zankapfel Softwarepatente'''
Die Auseinandersetzung um die Einführung von Softwarepatenten wird auf europäischer Ebene zunehmend heftiger geführt. Auf der einen Seite stehen weltweit arbeitende Konzerne, die oft bereits über eine nenneswerte Anzahl an Patenten verfügen. Ihnen gegenüber formiert sich ein buntes und stetig größer werdendes Heer von Globalisierungskritikern, Vertretern von Open-Source-Organisationen, freiberuflichen Softwareentwicklern, mittelständischen Unternehmen und nationalen und EU-Parlamentariern, die die grenzenlose Patentierbarkeit von Software fürchten - und das aus gutem Grund:
Nur Großkonzerne haben die Mittel, Patente weltweit anzumelden und
auch durchzusetzen
Grenzenlose Patentierbarkeit nützt den großen Konzernen, die
mehrheitlich aus den USA stammen, und untergräbt die europäische,
mittelständisch geprägte Softwareindustrie.
Ein kleines Unternehmen oder ein freiberuflicher Entwickler kann
einen Patentstreit gegen einen Konzern nicht führen, ohne das eigene
wirtschaftliche Überleben aufs Spiel zu setzen.
Entgegen der bestehenden Rechtslage wurden auch beim Europäischen
Patentamt in München bereits eine Vielzahl von Patenten auf Software
erteilt, die oft erstaunlich triviale Ideen beinhalten:
Fortschrittsbalken, elektronischer Papierkorb, Registerkarten in
Bildschirmdialogen, "Ein-Klick-Bestellung", ...
Würden auch nur die bereits bestehenden Patente nachträglich
legalisiert, entstünde ein Minenfeld, in welchem sich der Software-
Entwickler bei seiner Arbeit kaum noch bewegen könnte, ohne - unbewußt
und ungewollt - gegen bestehende Trivialpatente zu verstoßen.
In Europa werden diese Gefahren vielerorts erkannt; Parlamente (in Polen, Spanien, Deutschland und den Niederlanden sowie das Europäische Parlament selbst) in der ganzen Union sprechen sich mittlerweile fraktions- und parteiübergreifend gegen die derzeit diskutierte Richtlinien-Vorlage aus, ebenso Vereinigungen von KMUs sowie Studien von Consulting-Firmen, Banken und Universitäten, die in Softwarepatenten eine wirtschaftsschädigende, Monopolismus fördernde und innovationshemmende Angelegenheit sehen.
Das politische Gewicht und die professionelle Lobbyarbeit der Großkonzerne haben jedoch ihren Einfluss auf den Europäischen Rat und die Europäische Kommission nicht verfehlt. Das Votum der Parlamente soll ignoriert, demokratische Instanzen der europäischen Legislative sollen übergangen werden.
[Da fehlt noch ein zündender Schluss]
'''//Marks Fassung'''
"Wenn manche Leute verstanden hätten, wie Patente erteilt werden
würden, als die meisten der heutigen Ideen erfunden wurden, und
wenn sie sich dann Patente geholt hätten, wäre unsere Branche